Altenmarkter Heimatmuseen
Willkommen
Unser Museum lässt Sie herzlich Willkommen heißen auf unserer Website. Unsere Museumswebsite wird traditionell Deutsch gehalten, doch auch für unsere zweitsprachig englischen – sowohl als auch spanischen Gäste, gibt es eine kleine Übersetzung über die verschiedenen Museumsräume im Heimatmuseum.
Our museum welcomes you to our website, as our museum website is traditionally held in German, there will also be a small translation of the various museum rooms in the local history museum for our bilingual English and Spanish guests. Please be aware that our mother tongue is German and our English is approvable. We can assure you that we will try our best to have an English-speaking tour available for you as well.
Nuestro museo le da la bienvenida a nuestro sitio web, nuestro sitio web del museo se lleva a cabo tradicionalmente en alemán, pero también hay una pequeña traducción de las diversas salas del museo en el museo de historia local para nuestros huéspedes bilingües en inglés y español. Nuestra pequeña traducción ha sido realizada por un amigo español de habla nativa. Tenga en cuenta que nuestra lengua materna es el alemán y nuestro inglés es aceptable. Podemos asegurar que haremos todo lo posible para tener un tour en inglés disponible para usted también.
Öffnungszeiten
Montag: 09:00 – 11:30 Uhr
(für Schulen & Gruppen)
Mittwoch, Freitag & Sonntag:
16:00 – 18:00 Uhr
Sonderführungen (nach Vereinbarung):
+43 664 4816117 oder +43 6452 4753
News
12/24 - Eröffnung der Sonderausstellung "Jakob Strucker - Facetten eines Heimatverteidigers"
Am Freitag, den 13. Dezember 2024 jährte sich der Todestag von Jakob Strucker – dem Namensgeber der Historischen Struckerschützen Altenmarkt – zum 200sten mal. Aus diesem Anlass haben sich die Struckerschützen und das Museumsteam dazu entschlossen, Jakob Strucker eine Sonderausstellung im Hoamathaus zu widmen. Diese wurde am 13. Dezember 2024 offiziell eröffnet und ist bis zum 16. Mai 2025 bei uns im Hoamathaus zu besichtigen. Das Museumsteam und die Historischen Struckerschützen freuen sich auf viele Besucher.
08/24 - Heitere Museumslesung "Von der Sommerfrische zum Tourismus"
Früher noch bekannt als Sommerfrische wurde diese über die Jahre auf den Namen Tourismus „getauft“. Auf diese Art und Weise hat sich eben nicht nur der Tourismus geändert, dieser hat in seiner Form auch den Ort selbst verändert. All diese Veränderungen führten natürlich auch zu kuriosen Geschichten und Franz Walchhofer wird diese in seiner heiteren Museumslesung im Zuge der Pongauer Museumsnacht zum Besten geben.
08/23 – Heitere Museumslesung „Gschichtn aus da Stubn“
Im Zuge der Pongauer Museumsnacht und Abschluss des Altenmarkter Kultursommers 2023 erzählte Franz Walchhofer am Mittwoch, dem 14. August 2023 „Gschichtn aus da Stubn“. Er gab er Einblicke in seine Kindheit, wo es so manche Geschichten aus der Stubn zu erzählen gab. Die Stubn gab es aber nicht nur zuhause, sondern zum Beispiel auch im Gasthof – die Gasthofstubn. Musikalisch wurde der Abend von drei jungen Musikerinnen und einem jungen Musiker mit Harfe, Ziehharmonika, Gitarre und Klavier gestaltet.
03/22 – Harry Prünster zu Besuch in Altenmarkt
Im Februar war die ORF-Sendung „Harry’s schönste Zeit“ zu Besuch in Altenmarkt. Unter folgendem Link könnt ihr euch die Sendung noch einmal ansehen: Harrys schönste Zeit Folge 04/Winter 2023 – Auf Besuch in Altenmarkt
Die Highlights
Die Highlights der Altenmarkter Heimatmuseen im Überblick
Hoamathaus
Eine Zeitreise aus dem Blickwinkel der Frau
Sonderausstellung
Jakob Strucker - Facetten eines Heimatverteidigers
Dechanthoftenne
Bäuerliche Geräte aus früherer Zeit
Hoamathaus
Vermutlich von einer frommen Bruderschaft gegründet, wird das „Bruderhaus“ zu Altenmarkt 1408 erstmals urkundlich erwähnt. Hier wurden Alte und Kranke aufgenommen. Sie übergaben ihr Vermögen dem Haus und erhielten dafür lebenslanges Aufenthaltsrecht. Seit 1938 ist es im Gemeindebesitz und blieb bis 1970 das Altenheim. Im gleichen Jahr wurde dann das Bruderhaus zum Museum. Museumsgründer und erster Kustos war Kaspar Fritzenwallner.
1981 kam dann Museumsleiter Peter Listberger mit in das Geschehen, als Museumsleiter sollte er stolze 40 Jahre die Altenmarkter Heimatmuseen begleiten und bis hin zum 2019 erreichten Salzburger Museumsschlüssel und 2021 erreichten Österreichischen Museumsgütesiegel führen. Im selben Jahr kam dann auch die Dechantshoftenne als zweites Museum zu den Altenmarkter Heimatmuseen hinzu.
Nach dem Umbau 1998 unter Kustos Sepp Steger erfolgte die Umbenennung zum Hoamathaus. Helga Sobota durfte dann 2006 als erste Frau das Amt der Kustodin übernehmen und in ihrer Zeit als Führungskraft wurde das Museum zwischen 2012 und 2015 komplett umgestaltet, welche auch den Grundstein für die später erreichten Auszeichnungen gelegt hat. Im Jahr 2021 erfolgte dann der nächste Führungswechsel – Franz Walchhofer wurde zum neuen Kustos ernannt und Achim Winter übernahm das Amt des Museumsleiters.
Das Hoamathaus und die Frau
Das Altenmarkter Hoamathaus ist nicht nur ein Heimatmuseum, es möchte vor allem die geschichtliche Rolle der Frau in unserer Heimat bis in die 1960er Jahre hinein besonders beleuchten. Wie arbeiteten und lebten sie damals? Die Betreuung der Kranken und Armen in diesem Haus erfolgte über Jahrhunderte nur durch Frauen!
Räume im Hoamathaus
Anichhofstube
Anichhofstube
In einer Austragsstube befand sich alles, was man zum einfachen Leben brauchte. Sobald der Hof von den jungen Bauersleuten, meistens dem ältesten Sohn mit seiner Frau, übernommen wurde, bekamen der Altbauer und die Bäuerin eine Austragsstube. Sie lebten und arbeiteten weiterhin auf dem Hof mit. Oft kümmerte sich die Altbäuerin alleine um die rasch anwachsende Kinderschar. Spannungen zwischen den Generationen blieben dabei nicht aus.
Rauchkuchl
Rauchkuchl
Die Bäuerin war dafür verantwortlich, dass alle im Haus rechtzeitig und genügend zu essen hatten. Gekocht wurde in der Rauchkuchl an einer offenen Feuerstelle mit einem Rauchfang. Auf einem mittelgroßen Bauernhof mussten bis zu 25 Personen versorgt werden. Da es bis in die 1960er Jahre keine Kühl- und Gefrierschränke gab, wurden Lebensmittel mit Hilfe von Salz, Öl und Essig sowie durch Räuchern und Selchen konserviert.
Perchten
Perchten
Alle 4 Jahre verlassen die Altenmarkter Masken um den Dreikönigstag das Museum und werden als Teil des Pongauer Perchtenlaufs mit insgesamt 280 unterschiedlichen Figuren lebendig. Die „Schiachen“ und die „Schönen“ ziehen dabei lärmend mit dumpfem Glocken- und hellem Schellenklang durch den Ort. Auch heute noch ist laut alter Tradition den Frauen die aktive Teilnahme am Perchtenlauf untersagt.
Der alte Perchtenspruch lautet: „An Fried, an Reim und an Gsund“
Schützen
Weißes Gold
Weißes Gold
Altenmarkt/Zauchensee hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr stark verändert. War es bis in die 1960er Jahren noch ein einfacher Handwerker- und Bauernort, ist es heute eine beliebte und bekannte Winterdestination. Der Schnee – unser „Weißes Gold“ – brachte der Region großen touristischen und wirtschaftlichen Aufschwung. Weltbekannte Spitzensportler sind bei uns zu Hause. Bedeutsame Firmen haben bei uns ihre Produktionsstätten. Auch im Sommer kommen viele Gäste und genießen den Ort und die umliegende prächtige Bergwelt. Vor allem für die Frauen ergaben sich durch die Strukturveränderungen neue Berufsfelder im Gast- und Dienstleistungsgewerbe.
Sonderausstellungsraum
Sonderausstellungsraum
Aktuelle Sonderausstellung:
„Jakob Strucker – Die Facetten eines Heimatverteidigers“
Am Freitag, den 13. Dezember 2024 jährte sich der Todestag von Jakob Strucker – dem Namensgeber der Historischen Struckerschützen Altenmarkt – zum 200sten mal. Aus diesem Anlass haben sich die Struckerschützen und das Museumsteam dazu entschlossen, Jakob Strucker eine Sonderausstellung im Hoamathaus zu widmen. Diese wurde am 13. Dezember 2024 offiziell eröffnet und ist bis zum 16. Mai 2025 bei uns im Hoamathaus zu besichtigen. Das Museumsteam und die Historischen Struckerschützen freuen sich auf viele Besucher.
Altenmarkter Madonna & Grundner Krippe
Altenmarkter Madonna
Die Aufgabe der Frau in der Kirche bestand hauptsächlich darin, den Mesner zu unterstützen und sich um den Haushalt des Pfarrers zu kümmern. Sonn- und Feiertage waren eine willkommene Abwechslung im harten Arbeitsalltag. Der Besuch des Gottesdienstes war selbstverständlich, auch wenn der Fußmarsch oft mehrere Stunden dauerte. Die Kirche in Altenmarkt ist der Gottesmutter Maria geweiht. Besonders sehenswert ist die schöne Madonna, die seit 1393 in Altenmarkt ist und sich seit September 2014 wieder in der Pfarrkirche befindet.
Sie ist ein einzigartiges Kunstwerk in Europa!
Grundner Krippe
Nach der Protestantenvertreibung um 1731/32 waren viele Häuser und Höfe verlassen. Ein Tiroler Weber kaufte das Grundner Haus und stellte im Winter anstelle des Webstuhles seine selbstgebaute „Grundner Krippe“ auf. Insgesamt 120 Figuren, davon 80 beweglich, zeigen die biblische Weihnachtsgeschichte und Szenen aus dem handwerklichen und bäuerlichen Leben.
Hebamme & Bader
Hebamme & Bader
Geburten waren immer eine Gefahr für Mutter und Kind. Eine Hebamme zu sein bedeutete, sich bei Wind und Wetter auf den Weg zu einem entfernten Bergbauernhof zu machen und Geburten ohne fließendes Wasser und Elektrizität durchzuführen. Ein immerwährendes Wagnis, das mit dem Glücksgefühl, ein gesundes Kind auf die Welt gebracht zu haben, belohnt wurde.
Ein Bader, seines Zeichens Wundarzt und Geburtshelfer, versuchte, seinen Patientinnen und Patienten mit überliefertem und selbst angeeignetem Wissen medizinische Hilfe zu leisten.
Frauenzimmer
Frauenzimmer
Hier werden im Detail die Aufgaben der Frauen zur damaligen Zeit gezeigt. Frauen waren sehr oft mit Handarbeiten beschäftigt, daher werden Werkzeuge wie Nähmaschine und Spinnrad ausgestellt. Zudem waren Frauen für die Kinderbetreuung verantwortlich und deshalb finden wir hier auch eine Wiege und ein Gitterbett.
Dirndl & Buam
Dirndl & Buam
Trachten und Uniformen spielten zu jeder Zeit eine besondere Rolle bei verschiedenen Anlässen, aber auch im täglichen Leben. So wie der Außtarock zur Hochzeit, so war auch das Dirndl im Alltag nicht wegzudenken. Dirndl und Uniform waren Ausdruck der Zugehörigkeit, aber auch Statussymbol.
Schulklasse
Schulklasse
Schule bedeutete für viele Kinder eine Abwechslung vom harten Arbeitsalltag auf dem Bauernhof. Die Schulwege waren lang, aber auch lustig. Besonders im Winter schliefen manche Kinder vor Erschöpfung unter der Schulstunde einfach ein. Manche von ihnen hatten nämlich vor der Schule sogar schon die Stallarbeit hinter sich.
Sonderausstellung im Hoamathaus
Jakob Strucker - Facetten eines Heimatverteidigers
Viele Jahre wurde dem Namensgeber unserer Schützenkompanie wenig Beachtung geschenkt. Heuer konnten die Struckerschützen, mit Unterstützung des Landesverbandes der Salzburger Schützen, einen Originalstich von Strucker ankaufen. Aus diesem Anlass erfolgte eine nähere Beschäftigung mit dieser spannenden Persönlichkeit. Die Ergebnisse dieser Forschungen dürfen wir nun bei uns im Hoamathaus präsentieren.
Der Mensch:
Jakob Strucker war ein äußerst vielschichtige Persönlichkeit: natürlich war er Soldat. Aber er war auch Sohn, Ehemann und Vater. Er war Techniker und Zoll- bzw. Steuerprofi, seine Kompetenzen hinsichtlich der Salzburger Staatsfinanzen führten dazu, dass ihn der Kaiserliche Hof nach Wien beorderte und später zur Mitarbeit bei der Übergabe Salzburgs von Bayern an Österreich abstellte.
Der Künstler:
Struckers Mutter entstammt der bekannten Lungauer Künstlerfamilie Lederwasch. Von ihm erhaltene Ansichten „Brospect von Radstadt und der Genend von Altenmarckt“ (um 1790), „Brospect von Marck St. Michael und der Neugebauten Hochfürstlichen Pfleg“ und „Brospect von Salzburg und der Gegend Hallein, Kuchl und Goling“ (vor 1818) beweisen eine starke Beobachtungsgabe und ein gutes Gefühl für eine intensive Raum-Impression.
Der Soldat:
Der militärische Erfolg Struckers ist nicht nur auf seine Ausbilung und seine Erfahrung zurückzuführen. Bereits 1800 zeigt er sich als vorausschauend, gut organisiert und weitsichtig. Immer wieder greift er zu Kriegslisten, die den Gegner stets verunsichern. Er korrespondiert sogar mit Erzh. Johann und beweist dabei hervorragende politische und militärische Kenntnisse.
Die politischen Umstände:
Das beginnende 19. Jahrhundert ist für Salzburg eine mehr als bewegte Zeit. Das Fürsterzbistum ist politisch und finanziell derart geschwächt, dass es schließlich zur Säkularisierung kommt. Doch auch das darauf folgende Kurfürstentum ist nicht von Dauer. Das Land wird von französischen bzw. bayerischen Truppen besetzt und schließlich Bayern zugeschlagen. Erst 1816 wird Salzburg schließlich wieder österreichisch.
Bisherige Sonderausstellungen
2014: Pongauer Tracht
2014: Altenmarkter im 1. Weltkrieg
2015: Holz ist Leben – Frauen gestalten es
2016: Die Bändigung der Enns
2017: Protestantenvertreibung 1731-1732 „Die große Auswanderung aus Altenmarkt/Pg.“
2019: Zeitspuren – Wie hat sich Altenmarkt verändert?
2021: Vereine – Kitt der Ortsgemeinschaft
2023: 75 Jahre Markterhebung der Marktgemeinde Altenmarkt im Pongau
Dechanthoftenne
Zum Dechantshof im Eigentum der Pfarrgemeinde Altenmarkt gehörten Anfang des 20. Jahrhunderts ca. 140 Hektar Grundbesitz sowie ein großer Viehbestand. Die Tenne des Dechantshofes diente nicht nur als Viehstall, notwendiges Futter- und Lebensmittellager, sondern auch zum Unterstellen diverser landwirtschaftlicher Geräte. 1981 wurde die Tenne als Teil des Heimatmuseums eingegliedert und ist heute ein Schauraum für große landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge aus früherer Zeit.
Räume in der Dechanthoftenne
Bäuerliche Geräte
Bäuerliche Geräte
In der Dechantshoftenne kann man viele Geräte aus früherer Zeit bestaunen. Ganz besondere Bedeutung haben hier ein Webstuhl, der noch funktionsfähig ist und eine alte Mühle. Viele Ausstellungsstücke beziehen sich auf das Handwerk (Schuster, Schneider, Wagner, Seiler…). Weiters kann man Gerätschaften der Flussverbauung und alte Ausrüstung der Feuerwehr besichtigen.
Holztansport
Holztransport
Die Holzarbeit unterlag dem Bauern und seinen Knechten und fiel an, wenn die Arbeit auf den Äckern, Feldern und Wiesen im Herbst dem Ende zuging. Das Holz wurde auf große Holzschlitten geladen. Diese wurden von Arbeitspferden, meistens Norikern, gezogen, vielfach aber auch von den Bauern selbst unter großen Gefahren beschwerlich ins Tal gebracht.
Eintrittspreise
Für die Altenmarkter Heimatmuseen und die Pfarrkirche
Hoamathaus ODER Dechantshoftenne | Normalpreis | Ermäßigter Preis |
---|---|---|
Erwachsene | € 6,00 | € 4,80 |
Kinder (6-15 Jahre) | € 3,50 | € 2,80 |
Hoamathaus UND Dechantshoftenne | Normalpreis | Ermäßigter Preis |
---|---|---|
Erwachsene | € 7,50 | € 6,00 |
Kinder (6-15 Jahre) | € 4,50 | € 3,60 |
Hoamathaus, Dechantshoftenne UND Pfarrkirche | Normalpreis | Ermäßigter Preis |
---|---|---|
Erwachsene | € 9,00 | € 7,20 |
Kinder (6-15 Jahre) | € 5,50 | € 4,40 |
Die Ermäßigung wird gewährt für Gruppen ab 10 Personen, für Inhaber des Salzburger Familienpasses, der Salzburger Sportwelt Card und für Mitglieder der Salzburger Raiffeisenbanken.
Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei!
Museumsteam
Kustos
Kustos-Stv.
Kustos-Stv.
Museumsleitung